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Robs Blog: Oktober 2007

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27. Oktober 2007

Hackescher Markt - Mode-Shopping für Farbenblinde

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Der Hackesche Markt in Berlin-Mitte ist ein kleines kosmopolitisches Zentrum inmitten von Berlin. Bagels und Latte Macchiato, Schuhgeschäfte, Mode-Designer und Accessoires-Shops bieten Touristen und Berlinern eine Vielfalt von individuellen Einkaufsmöglichkeiten.

Doch wehe, wenn man am Hackeschen Markt etwas bestimmtes kaufen möchte und das Angebot in den Designer- und Mode-Shops genauer unter die Lupe nimmt.

Wir suchten heute ein Kleid zu einem festlichen offiziellen Anlass. Unsere Tour durch die Modewelt begann in der Oranienburger Straße. Vorbei an unzähligen Cafés und Restaurants mit Sushi und Cocktails bogen wir in die Hackeschen Höfe ein. Hier tummelten sich Gruppen von internationalen Berlin-Besuchern mit Wetterjacken und gutsituierte Bundesbürger auf dem Verdauungsspaziergang nach dem Szene-Italiener.

In den liebevoll restaurierten Höfen fanden wir zwei Dutzend Mode-Geschäfte wie Strenesse, Thatchers, Jordandesign oder Quasi Moda. Die Auswahl war immer klein und eigen, das tut gut als Kontrast zum Einheitsbrei der Modeketten von Esprit über Tom Tailor bis Gerry Weber. Aber wo waren die Farben? Nur weil es Herbst ist, muss man selbst aussehen wie Regenwetter? Schwarz, grau, orange (!) und lila (!!) dominierten bei der Designer-Mode für Frauen. Und auch die Modelle überzeugten uns nicht. Irgendwie brav wirkte alles, und leider auch nicht weiblich und sexy. Manche Kleider sahen aus wie Kittelschürzen aus dem Osten.
Keine Frage - Extravagantes und Schickes war natürlich auch dabei, dann aber gleich zu völlig überzogenen Preisen. Wer bezahlt für Kleider von der Stange denn über 500 Euro?

Weiter durch die schönen und pittoresken Rosenhöfe in die Alte Schönhauser Straße. Auch hier reihten sich bis hoch zum Rosa-Luxemburg-Platz Modeläden und kleine Geschäfte. So richtig schöne Kleider haben wir heute auch dort nicht gefunden. Mit wachsender Entfernung vom Hackeschen Markt nahm auch die Motivation des Ladenpersonals ab, auch nur den Kopf zu heben, wenn wir in den Laden kamen. Sorry, aber Kleider für ein paar hundert Euro verkaufen sich nicht, wenn der Kunde das Kleid selbst von der Stange nehmen und zur Kasse bringen soll.

Farblos, hoffnungslos Retro (70er) und spleenig wirkte die Damenmode vom Hackeschen Markt auf uns, und letztendlich doch uninspiriert und fad. Ich bin mir sicher, dass es die Perlen unter den Modeläden am Hackeschen Markt gibt, aber heute haben wir sie nicht gefunden.

Hier ist eine Liste der Modegeschäfte am Hackeschen Markt.

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5. Oktober 2007

Britney Spears wegen Nacktheit unter Verdacht

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Manche Meldungen muss man zweimal lesen. Britney Spears droht laut Yahoo! vom 5. Oktober 2007 eine Untersuchung wegen Kindesmisshandlung. Ihr Ex-Bodyguard erzählte Details über Britneys Drogenmissbrauch und Nacktheit vor ihren Söhnen. Moment mal ... ja richtig, Nacktheit vor den eigenen Kindern scheint in den USA schon einen Strafbestand darzustellen. Nicht, dass ich Britney Spears verteidigen möchte, aber ehrlich: Die spinnen, die Amis!

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1. Oktober 2007

Die Rache der Telekom

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Am 1. Oktober 2007 um 01:00 nachts wurde in einem staubfreien und temperierten Serverraum der Deutschen Telekom ein winzig kleiner Datensatz aktiviert. Lautlos verließ er die Festplatte, auf der er über 15 Monate gewartet hatte. In Millisekunden erreichte er die Datenbank von T-Online, in der die Zugangsdaten von über einer Million DSL-Kunden gespeichert sind. Doch nur einer dieser vielen Kunden hatte jetzt keinen Internetzugang mehr. Hunderte von Kilometern entfernt trennte sich ein DSL-Router - ebenfalls lautlos - vom Netz.

15 Monate zuvor: Wir waren umgezogen und wollten die Gelegenheit nutzen und vom Telekom DSL Anschluss zu Arcor wechseln. Die Kündigung unseres Anschlusses in der alten Wohnung machte Probleme, denn die Mindestvertragslaufzeit war noch nicht abgelaufen. Nach vielen Telefonaten und Besuchen im T-Punkt akzeptierte die Telekom die Kündigung. Doch Arcor konnte kein DSL in der neuen Wohnung bereitstellen, also schlossen wir doch einen neuen Vertrag für DSL mit der Telekom.

Die Monate gingen ins Land, aus der Telekom wurde T-Com, und aus T-Com wurde T-Home, und unser Internetanschluss funktionierte ohne ein einziges Problem. Bis zum heutigen 1. Oktober, an dem eine vor über einem Jahr im Telekom-System hängengebliebene Kündigung, die schon mehrere Male durch neue Tarife und Verträge nichtig geworden war, aktiviert wurde und meinen Internetzugang lahmlegte.

Was, wenn nicht das, ist die späte Rache der Telekom dafür, dass ich zu Arcor wechseln wollte! Kommt nie nie wieder vor, versprochen! Nächstes Mal wechsele ich zu Alice!

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Robs Blog ist der Blog von Robert Schneider aus Berlin. Ich schreibe über DJ Musik, Unterhaltungselektronik, Xbox 360 Spiele, Berlin und Zeitgeschehen.

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