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28. September 2008
Link zum Artikel Drum'n'Bass ist der neue Rave! Posten
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Drum'n'Bass ist der neue Rave. Pauschalisieren war schon immer ein großes Hobby von mir. Was ich damit genau meine, sollte ich vielleicht doch in zwei oder drei Sätzen ausführen.
Drum'n'Bass (nicht ganz trennscharf auch oft als Jungle Musik bezeichnet) ist ein Stil in der elektronischen Musik, der schon immer extremen Wandlungen unterworfen war. Schon Anfang der 90er Jahre war die damals neue Rave Musik geprägt von beschleunigten Breakbeats aus der Funkmusik und hoch gepitchten Gesangsloops. Aus den besonders schnellen Rave Tracks wurde im Laufe der Zeit ein eigener Stil - Drum'n'Bass oder Jungle.
Wie im Namen schon angedeutet war Drum'n'Bass Musik reduziert auf trickreiche Drum-Sequenzen und ultratiefe Basslines. Dazu wurden jazzige Instrumente, MC-Vocals aus dem Hip-Hop und der Ragga-Welt und geloopte Melodien aus Funk oder Pop beigemischt, um einen einzigartigen Stil zu kreieren. Drum'n'Bass hat im Laufe der Jahre eine große Bandbreite an Substilen hervorgebracht und echte Stars produziert. Stile wie Jump Up und Techstep, Labels wie V Recordings und Metalheadz, Namen wie Goldie und LTJ Bukem sind längst nicht nur Hardcore Fans bekannt.
Und jetzt ist Drum'n'Bass also der neue Rave? Während die schnellen Breakbeats in Deutschland und anderen europäischen Ländern immer noch in kleinen Szenen unterwegs sind, ist Drum'n'Bass im Mutterland Großbritannien längst eine eigene Jugendkultur. Das ist auch der Grund, warum die UK Szene viele Einflüsse aus anderen populären Musikrichtungen aufnimmt und verarbeitet. Das Ergebnis ist - Rave. Schaut man sich jüngst einmal bei Beatport oder breakbeat.co.uk im Download Bereich um, blasen einem Fanfaren um die Ohren und schmalzige Dance Vocals malträtieren den feinen Musikgeschmack. Die Musikrichtung bewahrt zwar ihre typische Härte, wird aber zunehmend voraussehbarer und damit langweiliger.
Eins ist zum Glück sicher - Drum'n'Bass war schon immer der Mutant in der elektronischen Musik, und wird sich auch weiter verändern und anpassen, um zu überleben.
Hörbeispiele und Links:
Labels: DJ
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19. September 2008
Link zum Artikel Wie ich das Handy von Lena Gercke fand und wieder verlor Posten
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Neulich am Flughafen Berlin-Tegel. Ich steige aus dem Taxi und vor mir liegt ein Blackberry auf dem Asphalt. Ein schönes Teil, mit Kamera, Lederrücken und allem schnick-schnack. Natürlich gesperrt, also habe ich keine Möglichkeit, mehr über den Besitzer herauszufinden.
Im Terminal setzen sich mir ein kleines Engelchen und ein kleines Teufelchen auf die Schultern und streiten sich, was ich mit dem gefundenen Handy machen soll. Nach einem verbalen Schlagabtausch wird das Teufelchen vom offenbar gar nicht so pazifistischen Engelchen mit einem Chuck Norris-style round-house kick außer Gefecht gesetzt und befiehlt mir, das Handy brav an der Information abzugeben. Wenige Minuten später geht eine Durchsage über den Lautsprecher, dass ein Mobiltelefon in der Haupthalle abgeholt werden kann. Gute Tat für den Tag erledigt, dachte ich ...
Eine halbe Stunde später im Flieger nach Düsseldorf, boarding is completed. Eine junge Frau mit blonden kurzen Haaren stürmt nach vorne und redet auf die Flugbegleiter ein, dass ihr Handy weg sei und sie eine Durchsage im Flughafen gehört hätte, ohne zu realisieren, dass es ihr Telefon sein könnte. Ich spreche sie an und erzähle ihr, dass ich das Handy gefunden habe und es stellt sich heraus, dass es tatsächlich ihr Blackberry ist.
Ende gut alles gut, aber nein - die Stewardess lässt die junge Frau nicht mehr aussteigen, weil der Start kurz bevorsteht und niemand mehr rückwärts durch die Security darf. Ohhh ... große Enttäuschung bei der langen Blondine und dann die niederschmetternde Bemerkung: "Hättest Du das Handy doch mitgebracht" ... Ich Doofkopp, hätte ich mir doch denken können, dass der Besitzer des Handys mit an Bord ist und kurz vor dem Abflug entdeckt, dass es weg ist, dann nach vorne läuft, wo ich gerade sitze und ... Moment mal, wenn ich das Handy behalten hätte, hätte es doch auch keine Durchsage gegeben und der Besitzer hätte keine Veranlassung gehabt, die Flugbegleiter zu fragen. Und außerdem - in diesem Fall hätte eh das Teufelchen gewonnen und meine SIM-Karte wäre längst im Handy! Ich entschuldige mich irgendwie trotzdem, denn Schuldgefühle erzeugen klappt immer super bei mir.
Nach dem Flug spricht mich mein Kollege an und faselt etwas von der Germany's next top model Gewinnerin, mit der ich gesprochen hätte, und was denn da gewesen wäre. Kurze Zeit später ist in der Firma die Geschichte rum. Rob hat das Handy von Lena Gercke gefunden und wieder verloren, und zwar ohne die Telefonnummer von Heidi Klum herauszubekommen, der Depp der.
Mal ganz ehrlich: Ich kannte Lena Gercke tatsächlich nicht. Ich lese keinen Boulevard und schaue auch keine Doku-Shows, weil ich sie nicht unterhaltsam finde. Außerdem wird gerade in Top Model die Würde der Teilnehmer verletzt, wie ich finde, und zudem falsche Rollenbilder an Jugendliche vermittelt.
Den nächsten Blackberry, der auf der Straße liegt, behalte ich ... nur um herauszufinden, was dann passiert!
Labels: Erlebt
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Weiterführender Link zum Thema Wie ich das Handy von Lena Gercke fand und wieder verlor
Robs Blog ist der Blog von Robert Schneider aus Berlin. Ich schreibe über DJ Musik, Unterhaltungselektronik, Xbox 360 Spiele, Berlin und Zeitgeschehen.